Wirtschaft + Finanzen

„Um den hiesigen Einwohnern Gelegenheit zu geben, ihre kleinen Ersparnisse zinsbar und sicher unterzubringen, und ihnen dadurch behilflich zu sein, sich ein Kapital zu sammeln, welches sie bei Verheiratungen, Etablierung eines Gewerbes, im Alter oder in Fällen der Not benützen können“, hieß es in den Gründungsstatuten der Sparkassen, die im 18. Jahrhundert erstmals entstanden und heute einen Finanzverbund von mehr als 400 Unternehmen bilden.
 
Ihrem historischen Auftrag sind die Sparkassen, die als öffentlich-rechtliche Kreditinstitute eine Säule im so genannten Drei-Säulen-Modell des deutschen Finanzsektors darstellen, unverändert treu geblieben: Gestern wie heute bieten sie Konten und Bankdienstleistungen für alle an und stehen für die Mittelstandsförderung. Leitmotiv ist die Gemeinwohlorientierung – die Erzielung von Gewinnen ist nicht Hauptzweck des Geschäftsbetriebs. Erzielte Gewinne werden, soweit sie nicht als Sicherheitsrücklage bei der Sparkasse verbleiben, an den Träger – beispielsweise Stadt, Landkreis oder Zweckverband – ausgeschüttet oder von der Sparkasse direkt für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt. Viele Sparkassen haben Stiftungen gegründet, die karitative Zwecke fördern.

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